☰ Menu

Wie verfasse ich ein Testament?

Klare Regeln für den Familiensegen

Auch wenn Sie sich schwer damit tun, den letzten Willen auf Papier zu bringen: Ein Testament sollte jeder aufstellen, der sein Erbe nach den eigenen Wünschen verteilen möchte. Jede volljährige Person im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte ist dazu berechtigt.

Das Testament muss komplett eigenhändig und handschriftlich verfasst sein und Namen, Datum und Ort enthalten. Grundsätzlich empfiehlt sich eine notarielle Beratung. Besonders, wenn Ihre Vermögensverhältnisse kompliziert sind oder Sie als Selbstständiger ein eigenes Unternehmen betreiben.

Das Schriftstück kann auch von einem Notar „öffentlich“ erstellt werden. Der letzte Wille wird hierbei vor einem Notar mündlich erklärt und von diesem handschriftlich niedergeschrieben. Das Testament unterschrieben Sie anschließend gemeinsam.

Nach dem sogenannten Berliner Testament sind Ehemann und Ehefrau die gegenseitigen alleinigen Erben. Ihre Kinder werden erst berücksichtigt, wenn beide Elternteile gestorben sind. Bei einem größeren Vermögen kann dies zu steuerlichen Mehrbelastungen der Erben führen.

Wichtig ist, dass aus dem Testament die „Erbquote“ hervorgeht, das heißt, wer allein oder zu welchem Bruchteil erben soll. Ein gewisser Nachlass kann einer bestimmten Person zugesprochen werden. Kinder und Ehepartner des Verstorbenen steht die Auszahlung eines Pflichtteils zu, der die Hälfte des gesetzlichen Erbteils ausmacht.

Sie können Ihr Testament jederzeit widerrufen, ändern und ergänzen. Amtlich aufbewahrt bis zum Eintreten des Sterbefalls wird das Schriftstück beim Nachlassgericht.

Es empfiehlt sich, den Rat eines Anwalts oder Notars einzuholen. Wir vermitteln Ihnen hierzu gerne kompetente Ansprechpartner.

CORONA-VIRUS

Wichtige Information:

Fast stündlich erreichen uns neue Informationen zur aktuellen Corona-Situation in Deutschland und weltweit. Es werden immer weitere Maßnahmen zur Risikominimierung und zum Schutz der Bevölkerung ergriffen. All diese Einschränkungen haben auch einen Einfluss auf unsere tägliche Arbeit.

Wir möchten sowohl unsere Mitarbeiter als auch unsere Kunden vor einer möglichen Infektion schützen. Selbstverständlich liegt es uns auch nach wie vor am Herzen, Ihre Wünsche für die Gestaltung einer Bestattung und individuellen Trauerfeier zu ermöglichen.

Aufgrund der veränderten Situation kann es jedoch momentan in einigen Bundesländern zu Einschränkungen wie z. B. der Schließung öffentlicher Trauerhallen kommen. Daran können wir derzeit leider nichts ändern.

Seien Sie dennoch unbesorgt: Selbstverständlich beraten wir Sie weiterhin gerne zu den Möglichkeiten einer persönlichen und tröstlichen Abschiednahme.

Wir befinden uns im Austausch mit den zuständigen Behörden und stehen auch bundesweit mit vielen Kollegen anderer Bestattungsunternehmen im Gespräch. Über den aktuellen Stand, der unsere Region betrifft, halten wir Sie auf dem Laufenden.

Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, wie Sie sich im Trauerfall verhalten sollen, rufen Sie uns bitte an. Wir stehen Ihnen zur Seite und helfen Ihnen gerne weiter.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Ihr Team von Rehm Bestattungen